| Polymethylmethacrylat (umgangssprachlich Acrylglas) ist ein synthetischer, glasähnlicher thermoplastischer Kunststoff.
Eigenschaften von Acrylglas:
- Wärmeleitfähigkeit: 0,19 W/(m·K)[5]
- Spezifische Wärmekapazität: 1,47 kJ/(kg·K)[5]
- Brechzahl: 1,492 (zum Vergleich: 1,45–1,9 bei Mineralglas)
- elastisch, bedingt schlagfest (es existieren jedoch speziell schlagzäh-verstärkte Varianten)
- E-Modul (Zug-): 2700–3200 N/mm²
- Durchschlagsfestigkeit: 35–40 kV/mm
- Reißfestigkeit: 70 N/mm²
- Permittivität bei 50Hz: 3,7
- gute spanabhebende Bearbeitung möglich
- jenseits von 100 °C plastisch verformbar
- Verformung ist thermisch reversibel
- Verbindungen durch Kleben oder Schweißen möglich
- lässt sich sehr gut mit CO2-Lasern schneiden oder gravieren
- transmittiert Licht besser als Mineralglas
- gut einfärbbar
- witterungs- und alterungsbeständig
- beständig gegen Säuren und Laugen mittlerer Konzentration
- beständig gegen Benzin und Öl
- Alkohol, Aceton und Benzol greifen PMMA an
- kratzunempfindlicher als andere Thermoplaste
- absorbiert UV-Licht (abgesehen von speziellen UV-durchlässigen Varianten für den Einsatz in der Röntgenstrahllithographie oder für Solarien).
- Acrylglas ist spannungsrissempfindlich. Daher dürfen Plexiglasflächen auch nicht mit Alkohol oder Lösungsmitteln gereinigt werden.
|
Zu Favoriten hinzufügen
Artikel drucken
|